Transformation braucht RĂ€ume – Wissensmanagement als Kulturtechnik

🔍 Was bedeutet Wissensmanagement in der Organisationsentwicklung?
Wissensmanagement ist mehr als ein Tool – es ist ein kultureller Prozess.
Organisationen, die Wissen nicht nur speichern, sondern teilen, diskutieren und weiterentwickeln, schaffen RĂ€ume fĂŒr Lernen, Innovation und Beteiligung.
Laut Groth & Kammel (1998) ist eine lernende Organisation eine sich kontinuierlich verĂ€ndernde Organisation, die Individuen, Gruppen und die Organisation als Ganzes in einem stĂ€ndigen Verbesserungsprozess unterstĂŒtzt – strukturell, kulturell und verhaltensbezogen.

💡 Was heißt das fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte?
FĂŒhrung bedeutet, RĂ€ume zu schaffen, in denen Wissen fließen darf.
Das beginnt bei der Haltung: Offenheit, Vertrauen und WertschÀtzung sind die Basis.
Organisationsentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess und eine Grundhaltung – sie lebt von der aktiven Beteiligung der FĂŒhrungskrĂ€fte und Mitarbeitenden.

📌 Best Practice: Lernkultur statt Wissenssilos
„Organisationen als lebendige soziale Systeme sind ihrem Wesen nach komplex und erfordern entsprechende KomplexitĂ€t in den Steuerungs- und VerĂ€nderungsstrategien.“
FĂŒhrungskrĂ€fte mĂŒssen nicht alles wissen – aber sie mĂŒssen RĂ€ume schaffen, in denen Wissen geteilt und weiterentwickelt wird.

🔄 Lernen als FĂŒhrungsaufgabe
Die lernende Organisation basiert auf:

  • SelbstfĂŒhrung im Gesamtinteresse
  • Kritischem Hinterfragen von Denk- und Verhaltensmustern
  • Systemischem Denken
  • Kooperativem Erfahrungsaustausch
  • VisionĂ€rer Orientierung

đŸŒ± Positive Psychologie fragt:
Was brauchen Menschen, um ihr Wissen zu teilen?
→ Sinn – Warum lohnt es sich, Wissen weiterzugeben?
→ Selbstwirksamkeit – Kann ich etwas bewirken?
→ Zugehörigkeit – Bin ich Teil einer lernenden Gemeinschaft?

📌 Beispielhaft du wissenschaftlich fundiert, das
SCARF-Modell nach David Rock (2011):

Das Gehirn reagiert besonders sensibel auf fĂŒnf soziale BedĂŒrfnisse:

  • Status – WertschĂ€tzung und Anerkennung
  • Certainty (Sicherheit) – Klarheit ĂŒber Erwartungen
  • Autonomy – Entscheidungsfreiheit
  • Relatedness (Verbundenheit) – Zugehörigkeit und Beziehung
  • Fairness – Gerechtigkeit im Umgang

„Wer einige der SCARF-Elemente gleichzeitig steigern kann, dem steht ein mĂ€chtiges Werkzeug zur VerfĂŒgung, durch das er nicht nur seine emotionale Gestimmtheit, sondern auch seine LeistungsfĂ€higkeit zu steigern vermag.“ – Seine Gestimmtheit und LeistungsfĂ€higkeit –  und im organisationalen Blick, fĂŒr die gesamte Organisation!

🌀 #Slow2Flow bedeutet:
Nicht nur speichern – sondern verstehen.
Nicht nur dokumentieren – sondern reflektieren.
Nicht nur verwalten – sondern gemeinsam lernen.
Nicht nur managen – sondern anerkennen.

😊 #fromSTRESStoHAPPINESS basiert auf Wissen.
Denn wer Wissen teilt, gestaltet Chancen und damit Zukunft – und wer Zukunft gestaltet, schafft Wandel.

💬
👉 Wie gestaltest Du als FĂŒhrungskraft RĂ€ume, in denen Wissen wachsen darf?
👉 Welche Erfahrungen hast Du mit kollaborativen Wissensplattformen gemacht?

Tags:

Categories:

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert